Wir haben für Dich Wald umgebaut!

Mit dem Erwerb dieses Lineals nimmst Du aktiv am nachhaltigen Klimaschutz teil.

  Lineal Vorderseite  Lineal Rckseite

Dieses 30 cm Lineal besteht aus Zedernholz und ist auf der Vorder- und Rückseite laserbedruckt. Das Lineal
wird mit einer individuellen Stofftasche mit Zugband ausgeliefert.

Kosten:
Lineal mit 100 m² Waldumbau  -  34,90 € inkl. MWST & Versand
Lineal mit 500 m² Waldumbau  -  69,90 € inkl. MWST & Versand

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Was schaffst Du? Du unterstützt damit die Umwandlung instabiler Kiefern-Reinbestände in artenreiche und damit klimaresiliente Mischbestände mit verschiedenen Baumhöhen und Altersstufen.

Was machen wir für Dich? Nach der Pflanzung verschiedenster standortangepasster Baumarten, wie zum Beispiel Traubeneiche, Roteiche, Linde, Bergahorn, Esskastanie und Birke, werden wir in den nächsten fünf Jahren für Dich die Kultur pflegen und mit einem Zaun vor Wald schützen. In etwa 30 Jahren wird daraus ein mehrschichtiger Dauerwald entstehen.

Dein persönlicher Beitrag? Du kannst zwischen zwei Flächengrößen wählen, 100 m² und 500 m². Außerdem kannst Du Dich darüber hinaus aktiv an bestimmten Pflanztagen am Waldumbau in Deiner Region beteiligen. Gern versenden wir auch Dein Lineal als Geschenk an Deine Wunschperson(en).

Jedes Jahr wird die Unterstützerliste auf unserer Website bzw. im Gelände namentlich ergänzt, so dass die Community der Stifter präsentiert werden kann.

Besuche Deinen Waldumbau! Mache Dir selbst jederzeit ein Bild von Erreichten! Besuche, vielleicht mit einem Spaziergang auf unserer Audioguidetour, Deine unterstützte umgebaute Fläche und erfahre viele wissenswerte Dinge über den Sauener Wald.

Koordinate: 52°15‘22.8“N 14°13‘34.1“E     

 

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Jeder m² zählt - Verschenke Zukunft! Danke für Deinen Beitrag sagt das Team der Stiftung August Bier!

Gemeinsam Klimaschutz

Am 27.10 bekamen wir große Hilfe durch die Pets Deli Tonius GmbH, welche den ökologischen Fußabdruck ihrer Firma verbessern und einen Teil zum Klimaschutz beitragen wollte. Wir bepflanzten eine Aufforstungsfläche von drei Hektar und waren begeistert von der tatkräftigen Unterstützung des jungen Berliner Startups.

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Hoch motiviert, gut gelaunt und neugierig stiegen um die 50 Personen aus dem Bus auf die gepflügte Aufforstungsfläche. Nach einer kurzen Begrüßung und Ansprache durch Herrn Prof. Dr. C. A. Baldamus und Frau Müller teilten wir die große Gruppe spielerisch in drei kleinere Gruppen ein. Eine Gruppe sollte Roteichen pflanzen, die zweite Kiefern und die dritte eine Hecke, welche aus mehreren Heckensträuchern bestand. In den kleineren Gruppen waren die verschiedenen Pflanztechniken schnell erklärt, die Pflanzen und Spaten schnell verteilt und so konnte das große Pflanzen beginnen. In jeder Gruppe packten alle gemeinsam mit an und es entwickelte sich ein großartiger Teamgeist. Die Motivation, etwas zum Klimaschutz beizutragen war hoch und es entstand schnell ein lockerer, fairer, aber zugleich eifriger Wettkampf zwischen den einzelnen Gruppen. Jeder legte sich ins Zeug, um die anderen Gruppen in der Menge und der Qualität der gepflanzten Pflanzen zu übertreffen. So wurde in kurzer Zeit viel geschafft, sogar mehr als wir für möglich hielten. Neben der hohen Motivation, halfen auch die intensiven Pausen zwischendurch, bei denen es ausgiebige Verpflegung und verschiedenste Teamspiele gab, das hohe Pflanztempo und die gute Stimmung aufrecht zu erhalten. Es wurden Teamspiele gespielt, um das Gemeinschafts- und Teamgefühl des Startups zu verstärken, gleichzeitig aber auch um über die verschiedenen Baum- und Holzarten zu lernen und die Forstwirtschaft etwas zu verstehen. Gespannt hörten die Mitarbeiter der GmbH zu, stellten Fragen und durften selber die verschiedenen Hölzer testen. Bei dem Spiel sollte ein Nagel mit so wenigen Schlägen wie möglich in den Stamm von drei verschieden Stämmen (Lärche, Birke und Robinie) geschlagen werden, um die Dichte und Härte der Holzarten unterscheiden zu können. Mit großem Spaß und großer Vergnügung wurde festgestellt, dass kein Nagel gerade und mit voller Länge in den Stamm der Robinie (in den härtesten der drei Hölzer) geschlagen werden konnte.

Insgesamt pflanzte die Pets Deli Tonius GmbH über 1.000 Bäume und Sträucher und kann dadurch jährlich ca. 12 Tonnen CO2 einsparen. Unserem Team hat es großen Spaß gemacht, mit Pets Deli zusammen zu arbeiten. Wir waren begeistert von der hohen Motivation, der tatkräftigen Unterstützung und vor allem vom herausragendem Endergebnis. Wir sagen deswegen Danke an Pets Deli für die tolle Unterstützung und den tollen Tag.

Netzwerkveranstaltung zur nachhaltigen Fischwirtschaft

Am 30.10.2021 fand in Sauen eine Netzwerkveranstaltung zur naturnahen, ökologischen Fischbewirtschaftung statt. Insgesamt 8 Teilnehmer diskutierten gemeinsam über verschiedene Themen der Fischerei- und Angelwirtschaft. Das Gespräch „Konflikt zwischen Anglern und anderen Gewässernutzern“ stieß auf besonders Interesse und konnte an einem konkreten Beispiel erörtert werden.

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Mit dem Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr trafen sich die Teilnehmer am Papphaus in Sauen. In kleiner Frühstücksrunde konnten sie sich vorstellen und kennenlernen. Unter den Besuchern fanden sich Angler, Stadtverordnete der Stadt Müncheberg, Vorstandsmitglieder aus Angelvereinen sowie ein Vertreter des Angelvereins Märkische Seen e.V..

Zunächst wurde die Stiftung August Bier sowie das aktuelle Projekt zur ökologischen Fischbewirtschaftung vorgestellt. Außerdem wurden die Fördermöglichkeiten des Landesamts für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) erklärt und die Anwendungsbereiche geschildert. Gemeinsam mit dem Angelverein Märkische Seen e.V. stellte man dar, warum sich für eine ökologische Gewässerbewirtschaftung entschieden wurde und welche Vor- und Nachteile daraus resultierten. Im offenen Gespräch mit den Teilnehmenden konnte eine Art mündlicher Leitfaden erstellt werden, welcher die Schritte zur eigenen Gewässerbewirtschaftung aufzeigte. Es wurde diskutiert, ob nur die eigene Bewirtschaftung ohne konventionelle Methoden der ökologisch, nachhaltigen Fischerei gerecht wird. Die Anwesenden waren sich einig, dass die eigene Bewirtschaftung vor allem mehr Handlungsspielraum und Kontrolle für den Eigentümer bedeutete, welches auch allen anderen Erholungssuchenden zu Gute käme. So seien Probleme, wie beispielsweise die Schwarzangelei, die Vermüllung und Störung des Ökosystems (z.B. durch Lärm, unkontrollierten Besucherdruck) sowie die geringe Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber der Gewässernutzung, deutlich einfacher zur lösen als bei einer Fremdwirtschaftung.

Durch das Aufzeigen der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Darstellung der eigenen Erfahrungen bzw. Erfolge konnten die Teilnehmer zur eigenen, ökologischen Bewirtschaftung motiviert werden. Vor allem Stadtverordnete der Stadt Müncheberg freuten sich über einen neuen Blickwinkel auf die Bewirtschaftung der Seen. Konkret wurde die oben dargestellten Probleme am Beispiel des Maxsees besprochen, der, wie ortsansässige Angler berichteten, extrem unter der Übernutzung der Erholungssuchenden leide.

Als Hintergrundkulisse diente der Sauener See, an dem die Erfahrungen in der ökologischen, eigenständigen Gewässerbewirtschaftung gesammelt und vermittelt werden konnten.

Landesportal Brandenburg  

https://lelf.brandenburg.de/lelf/de/

https://lelf.brandenburg.de/lelf/de/service/foerderung/fischereiabgabe/#

Eintauchen in die Welt der Fischerei

Wir sind pünktlich um 8:15 Uhr mit dem Bus losgefahren. Um 9:00 Uhr sind wir in der Fischerei angekommen. Wir haben Karpfen und Schleie beobachtet und gefüttert. Ein Aal durften wir sogar anfassen. Er war ganz schön glitschig. Anschließend sind wir in ein Fischereimuseum gegangen. Am Ende durften wir sogar verschiedene Fischsorten probieren. Es wahr sehr lecker. Es war ein schöner Ausflug.

So fasste die 4. Klasse der Grundschule Görzig unseren ersten Projekttag zusammen.

Ankunft in der Fischerei   Kllnitz 1   Kllnitz 12

27 Kinder stapften aus dem Bus. Beladen mit ihren bunten Rucksäcken auf dem Rücken verteilten sich die Grundschüler noch ein bisschen zurückhaltend auf dem großen Parkplatz vor der Fischerei Köllnitz. Doch schon schnell verschwand die Bescheidenheit und so liefen die Kinder neugierig und mit Vorfreude auf das Fischereigelände.

Empfangen wurden wir dort um 9:00 Uhr von Herrn Buhrke, der uns im Laufe des Tages durch die Fischerei führen sollte.

Der Besuch der Grundschule Görzig in der Fischerei Köllnitz wurde durch die Stiftung August Bier organisiert und durch das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung gefördert. Der Tag ist Teil eines Fischereiprojektes der Stiftung und sollte dazu dienen, den Kinder schon in frühem Alter die Fischerei näher zu bringen und das Interesse zur Fischerei zu wecken. Neben dem Besuch der Grundschule umfasst das Fischereiprojekt noch weitere Projekttage, die mehr dazu dienen, um Aufklärungsarbeit gegenüber erwachsenen Fischereiinteressierten im Thema der nachhaltigen und ökologischen Teichwirtschaft zu leisten.

Die Wasserflächen der Fischerei sind unter Besitz der Heinz Sielmann Stiftung und an die Fischerei Köllnitz verpachtet. Ähnlich wie die Stiftung August Bier legt auch die Heinz Sielmann Stiftung großen Wert auf Nachhaltigkeit und ökologische Richtigkeit. Wir freuen uns also sehr, durch unser Fischereiprojekt mit der Heinz Sielmann Stiftung zusammen arbeiten zu dürfen.

Die Grundschüler folgten Herrn Buhrke zum Bootssteg der Fischerei, wo die Führung begann. Am Ufer des Storkower Sees erklärte Herr Buhrke den Kindern, wie die Fischerei Köllnitz aufgestellt ist und welche Gewässer von ihnen bewirtschaftet werden. Das Interesse der Schüler stieg schlagartig an, als über die Fangmethoden und Fangtechniken gesprochen wurde. Erste Fragen kamen auf und es stellte sich schnell heraus, dass schon einige  Fangexperten unter den Schülern waren, die stolz erklären konnten, wie die Fische ins Netz zu kriegen sind. Währenddessen näherte sich ein Boot vom See dem Bootssteg und wurde fröhlich von den Kindern begrüßt. Ein Fischer kam von seiner morgendlichen Runde auf dem See zurück und brachte seinen Fang zur Fischerei.

Kllnitz 5   Kllnitz 7

Die Grundschüler staunten nicht schlecht als Herrn Buhrke einen großen Zander in seinen Händen hielt und ihn den Kindern präsentierte. Wer sich traute durfte den Fisch anfassen, ansonsten wurde aus Abstand zugeschaut. Nachdem den Kindern noch weitere Fischarten aus den Fangbehältern gezeigt wurden (Aal, Karpfen, Schleie), ging es weiter zum Räucherofen, indem die goldbraunen Fische hingen. Nächste Station der Führung war das Museum der Fischerei, welches von der Heinz Sielmann Stiftung gefördert und Ruck Zuck von den Kindern erobert wurde. Es gab ja auch viel zu entdecken und der kleine Hecht, der im Museum lebte, war ein großes Highlight. Schnell war jede Ecke und jeder Winkel erkundet und so ging es zurück zu den Zandern. Dort wurde von einem Fischer vorgeführt, wie ein Zander filetiert wird und wie die Anatomie eines solchen Fisches ist. Auch hier wurde von dem Einen eifrig und mutig angefasst und von dem Anderen lieber aus etwas Entfernung zugeschaut. Ein weiteres Highlight, wo jeder der Kinder mutig zugriff und niemand sich zurückhielt, war der Verkostungsteller, welcher schnell die Runde machte. Perfekt vorbereitet und angeordnet waren auf dem Teller verschiedenste Fischhappen aufgereiht. Die Grundschüler waren begeistert, dass aus einem Fisch, wie sie ihn eben noch auf dem Filettierbrett gesehen hatten, ein solch leckeres Lebensmittel wird. Es wurde beherzt zugegriffen und schnell war der Teller leer. Am Ende der Führung bestaunten die Kinder noch die Karpfen am Karpfenteich, welche ihre Brotstücke von der Oberfläche aufnahmen. Die Grundschüler nahmen sich jeder wieder Ihre bunten Rucksäcke und so ging es zurück zum Bus und zurück nach Hause.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Fischerei Köllnitz und Herrn Buhrke für den strukturierten und reibungslosen Ablauf der Führung und für den tollen Tag für die Kinder. Es hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht und die Stiftung August Bier freut sich, wenn auch für die nächsten Jahre die Fischerei als Projektpartner zu gewinnen ist.

   Landesportal Brandenburg  

https://lelf.brandenburg.de/lelf/de/

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CO2-Projekt

Seit Anfang des Jahres 2019 ist die Stiftung August Bier Träger unseres sogenannten CO2-Projektes. Ziel des Projektes ist es, urbane Bürger über die Belastung der Umwelt durch Treibhausgase wie CO2 zu informieren und sie für eine CO2-sparende Lebensweise zu sensibilisieren. Dabei geben wir Touristen im Raum Oder-Spree die Möglichkeit ihren Aufenthalt CO2 neutral zu verbringen.

Die Idee für das Projekt entstand in den trockenen Jahren 2017/18 von denen die Wälder Deutschlands und insbesondere Brandenburgs schwere Schäden davon getragen haben. Denn der Klimawandel stellt eine große Bedrohung für unsere Umwelt und Menschen selbst dar. Durch die vom Menschen produzierten Treibhausgase wird unsere Umwelt stetig weiter belastet. Um zu garantieren, dass die Verschmutzung unserer Umwelt in Zukunft sinkt und der Klimawandel verlangsamt wird, muss der Ausstoß von Treibhausgasen gesenkt werden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn in allen Bereichen unseres Lebens CO2 eingespart und nachhaltig gelebt wird. Durch die Teilnahme am Projekt bekommen Bürger die Möglichkeit, ihren Urlaub bzw. ihre Freizeit CO2-neutral zu verbringen. Hierfür arbeiten wir mit einem Hotel in Bad Saarow zusammen.

Durch einen freiwilligen "Klimaschutzbeitrag", den Urlauber bei der Buchung des Hotels zahlen können, wird das durch den Urlaub produzierte CO2 kompensiert. Wie hoch dieser sein muss, kann man selbst im Vorfeld mithilfe eines CO2-Rechners einfach ausrechnen. Mit einem Teil der hierdurch generierten Einnahmen werden auf Flächen, die der Stiftung zur Verfügung stehen sogenannte Ausgleichsmaßnahmen geleistet. So werden Moorflächen renaturiert, Wälder neu aufgeforstet, umgebaut und Bäume gepflanzt.

Rollentausch am Waldcampus

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HNEE-Professorin und Försterin tauschen für einen Tag die Arbeitsplätze im Rahmen des Projekts „PerspektivWechsel“ des MWFK

Vor einer Gruppe zu stehen, ist für Revierförsterin Monique Müller nichts Neues. Vor einer Studierendengruppe im Seminarraum jedoch schon.

Ende Juni schlüpfte sie in die Rolle der Dozentin am Fachbereich für Wald und Umwelt, wo normalerweise Prof. Dr. Jan-Peter Mund sein GIS-Seminar hält. Rund 15 Forstwirtschaft-Studierende im 2. Semester saßen im Raum, in dem Monique Müller Kartenmaterial von Waldflächen der Stiftung August Bier aus Sauen (Brandenburg) an die Wand projizierte. „Für mich ist es sehr interessant, zu erfahren, womit sich Studierende aktuell beschäftigen“, sagt die Revierförsterin. Während des Seminars gab Monique Müller sowohl fachliche wie auch alltägliche Einblicke in ihren Beruf.

"PerspektivWechsel" heißt das Projekt, das die Försterin und den HNEE-Professor zusammenbrachte. Bereits zum zwölften Mal initiierten das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) und die Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg das Projekt, das den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und regionaler Wirtschaft stärken soll. Insgesamt 16 Teilnehmer*innen zählte das Projekt in diesem Jahr. „Gern kann man sich schon jetzt für 2019 beim Transferzentrum der HNEE als Dozent*in anmelden“, empfiehlt Kerstin Lehmann von der TIB-Stelle.

Prof. Dr. Jan-Peter Mund hat das ausprobiert und sich im Juli auf den Weg nach Sauen gemacht, wo er seine Drohnen fliegen ließ. Für ihn war dieser Austausch eine Bereicherung.

Text: Annika Bischof

Fledermauspopulation im Sauener Wald

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Ein ehemaliger, dem Verfall überlassener Brunnen, konnte mit Hilfe der Flächenagentur Brandenburg im Jahr 2014 zu einem Fledermausquartier umgestaltet werden. Seit dem Jahr 2016 werden jährlich die Winterquartiere der Fledermäuse untersucht und Zählungen vorgenommen.

Renaturierung der Sauener Teiche

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Mit Hilfe von Sanierungsmaßnahmen wurden vier Teiche im Sauener Revier renaturiert und somit langfristig erhalten. Es handelt sich um die Mühlenteiche, den zeitweise bestehenden Teich östlich der Drahendorfer Straße sowie den Grabteich an der Grabstätte August Biers. Die Maßnahmen wurden mit der Unterstützung des Naturschutzfonds im Jahr 2017/2018 durchgeführt.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten erfolgte der Neubau von Mönchen zur Sicherung und Regulierung des Wasserhaushaltes. Hieraus entstehen positive Synergieeffekte für angrenzende Forst- und Landwirtschaftsflächen. Weiterhin werden wertvolle Habitatstrukturen von sensiblen Arten verbessert und sichergestellt. Die Gewässer im Sauener Wald sind Habitate für zum Teil besonders geschützte Amphibienarten, welche auch in der FFH Richtlinie als streng geschützt eingeordnet sind, wie beispielsweise Kammmolch, Knoblauchkröte und Moorfrosch. Durch den Einsatz der Mönche können eventuelle Risiken, Bsp. ein eventueller Fischbesatz, behoben und die vorherrschende Amphibienpopulationen gesichert werden.

Gut vernetzt – FFH-Managementpläne

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Seit dem Jahr 2018 führt die Stiftung ein mehrjähriges Umweltsensibilisierungsprojekt durch. Ziel ist es mit Hilfe einer fachlich besetzten Koordinations- und Vernetzungsstelle in Sauen, Maßnahmen der Managementpläne für die FFH-Gebiete und NSGs „Kersdorfer See“, „Drahendorfer Spreeniederungen“ und „Teufelsluch“ nachhaltig umzusetzen. Das Vorhaben wird durch die EU (ELER) unterstützt.

Die Aufgabe der Stiftung ist es dabei, die Landeigentümer der Projektflächen für die vorgesehenen Maßnahmen zu gewinnen, Behördenabsprachen zu tätigen und die Koordinierung der Maßnahmen zu planen und zu organisieren. Mögliche Konfliktthemen sollen durch Aufklärung, Beratung und Diskussionsrunden in den Fokus rücken, um realisierbare Lösungsansätze zu erarbeiten. Neben der Durchführung und Koordination von Projekten stellt die Vernetzung von Akteuren, Bildungsanbietern und Weiteren einen Hauptschwerpunkt der Projektarbeit dar.

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Das Projekt wird unterstützt durch:

EU ELER rgb 

www.eler.brandenburg.de

Europäische Struktur- und Investitionsfonds