Der Sauener Wald ist von August Bier einst als waldbauliches Experiment, den Boden (Humusaufbau) und die Strukturen  zu verbessern, gestartet worden.

Unwissend darüber, dass die Maßnahmen welche den Wald in seinen Augen haben „gesunden“ lassen, heute wichtige Bausteine sind die Stabilität des Waldes im Hinblick auf den Klimawandel zu wahren, schafft er den Sauener Wald.

Gemeint sind zum Beispiel damit, das Errichten der verschiedenen vorgelagerten Hecken, welche den Wind bremsen und das Wasser in der Landschaft halten oder die Pflanzung verschiedener, unter heutigen Aspekten gesehenen klimaadaptierenden und  ökologisch zuträglicher eingeführten Waldbaumarten, wie zum Beispiel die Esskastanie oder die Baumhasel aber auch heimischer Gehölze wie die Eichen und Hainbuchen.

Durch regelmäßig gestaffelte Durchforstungen wurde der Sauener Wald stabilisiert und etwaige Risiken gesenkt.  Die Herausforderungen des Klimawandels fordern Antworten, welche im Sauener Wald zu finden sind. Die Erfahrungen der Vergangenheit können für zukünftige Handlungsempfehlungen abgeleitet werden,  so dass im kontinentalen Klima gelungen Maßnahmen durch jahrzehntelange Forschungen besser abzuschätzen sind.