FFH/NSG Matheswall/Schmielensee

 
NSG Matheswall/Schmielensee 02.11.1993 Rechtsverordnung der unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Seelow über das Naturschutzgebiet "Matheswall/Schmielensee" des Landkreises Seelow vom 20.10.1993
 
Das NSG Matheswall-Schmielensee liegt südlich des Dorfes Falkenhagen und ist ca 80 ha groß. Es gehört zum Tal des Platkower Mühlenfließ auf der Lebuser Platte. Das Gebiet ist Teil des Landschaftschutzgebietes Seenkette Platkower Mühlenfließ Heidelandschaft Worin. Der Schmielensee ist ein natürlich eutropher Rinnensee mit vollständig enthaltener Verlandungszone. Der Matteswall ist eine ca. 10 m hohe Kuppe in der Schmelzwasserzone. Der Mineralboden trägt alte bodensaure Eichenwälder, die steilen Hänge zum Seeufer auch ulmenreiche Hangwälder. Auf organischen Naßstandorten stocken Erlenbruchwälder und Verlandungsröhrichte. Im Gebiet kommen Elbebiber, Fischotter und Eisvogel vor. Die Stiftung greift in Absprache mit der unteren Naturschutzbehörde Seelow, der Gemeinde Falkenhagen und dem Landesumweltamt Frankfurt /Oder pflegend ein, um das NSG zu einem artenreichen, natürlichen Waldbestand zu entwickeln. Zusätzlich besteht mit der Gemeinde Falkenhagen ein Wege- und Tourismuskonzept welches durch die Stiftung unterstützt wird.

Folgende Biotope sind dort zu finden:

  • Natürliche eutrophe Seen
  • Magere Flachlandwiesen
  • Schlucht- und Hangmischwälder
  • Erlen- und Eschenwälder an Fließgewässern

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