Jahrestagung 2013

Holz - Der Diamant unter den Rohstoffen

31.08.2013

 

Seit Urzeiten wird Holz als natürlicher, nachwachsender Rohstoff zum Heizen, als Grundstoff für Werkzeuge und fürs Bauen aber auch in der Kunst genutzt. Zwischenzeitlich aber wurde Holz für Bauten und für Werkzeuge durch Zement, Beton und Metall aber auch durch chemische Kunststoffe aus Rohöl ersetzt.

 

Erst mit dem Bewusstsein des Klimawandels und dessen ursächlichen Zusammenhangs mit der Verbrennung fossiler Energieträger und mit der Knappheit alternativer Ressourcen nimmt die Nachfrage nach Holz wieder so drastisch zu, daß man bei Holz heute von einem weltweit knappen Gut sprechen kann.

Aber nicht nur die Verwendung von Holz zu traditionellen Zwecken hat sich wiederbelebt, sondern Holz wird mechanisch und chemisch rückgeführt zum elementaren Kohlenstoff, mit dessen Hilfe die üblichen und uns allen lieb gewordenen Kohlenstoffprodukte aus Rohöl, wie Benzin und Diesel aber auch alle möglichen Plastikmaterialien hergestellt werden können.

Darüber hinaus kann über moderne Verarbeitungs- und Verbundtechnologien der Rohstoff Holz in der Architektur neue Raum- und Fassadenstrukturen erschließen, die bis vor wenigen Jahren völlig undenkbar erschienen, zumindest für den Baustoff Holz.

 

Einzig in der Kunst bleibt die Tradition erhalten, daß Holz als Material einen bunten Strauß einzigartiger Ausdrucksmöglichkeiten vermittelt.

 

Im Gegensatz zu allen anderen Baustoffen hat Holz zudem den unschätzbaren Vorteil, daß Holz am Ende der Nutzungskette leicht zu entsorgen ist: Es wird als regenerativer Energieträger verstromt oder verheizt.

 

Das Ziel der bevorstehenden Tagung der „Stiftung August Bier für Ökologie und Medizin“ ist es, den Teilnehmern die alten wie die neuen Möglichkeiten des uralten Rohstoffes Holz durch sach- und fachkundige Referenten präsent werden zu lassen.

Dabei steht die Tagung unter der Devise:

 

Die Zukunft des Wertstoffes Holz beginnt gerade neu!

Weitere Informationen finden Sie im Tagungsflyer

 

Die Veranstaltung ist erfolgreich verlaufen und wir möchten uns bei allen Teilnehmern und Referenten bedanken. In Kürze finden Sie hier die Tagungsbeiträge einiger Referenten.





Jahrestagung 2012

 Zukunft der Landschaft und des ländlichen Raums
- unter besonderer Berücksichtigung der östlichen Bundesländer -

1. September 2012 - Sauen

 Landschaft, da kommen sogleich zahlreiche Fragen auf:

 Was macht Landschaft aus: Subjektives Empfinden, oder rationale Analyse?

 Nach welchen allgemeinen Kriterien sprechen wir von einer schönen oder aber auch nicht so schönen Landschaft?

 Wem gehört die Landschaft: Dem Eigentümer, dem Landnutzer, der Gesellschaft?

 Wer oder was gestaltet die Landschaft? Der Nutzer, aber nach welchen Regeln?

 Stellt der Nutzer oder die Allgemeinheit, die Ökonomie oder die Ökologie oder der Naturschutz die Regeln auf?

 Gibt es Entwicklungsziele in der Landschaftsgestaltung? Wer definiert sie und nach welchen Regeln?

 Ländliche Strukturen sind das Ergebnis des Zusammenspiels von Landnutzung, Arbeitsmarkt und Infrastruktur mit den Bewohnern in ihrer gegebenen Sozialstruktur. Ländliche Strukturen befinden sich im labilen Gleichgewicht, auf das gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse ebenso wirken wie wirtschaftliche, soziale, demographische und infrastrukturelle. Der Klimawandel verändert speziell die Landnutzung, wirtschaftlich wie ökologisch.

 Zukunft: Hier werden bekannte Einflussparameter berücksichtigt und die dadurch ausgelösten und bekannten Veränderungen der vergangenen Jahre in die Zukunft fortgeschrieben. In dieser speziellen Fragestellung sind es u.a. ökonomische, technische, demographische, klimatische, ökologische, infrastrukturelle, soziale wie soziologische Stellgrößen.

 Fazit: Diese Tagung soll die zukünftige Entwicklung in ihren unterschiedlichen Facetten klar vor Augen führen und verständlich machen. Dieses Verstehen soll und wird Einflussmöglichkeiten auf die verschiedenen Stellgrößen eröffnen. Hieraus ergeben sich dann hoffentlich auch Hinweise auf die „richtige“ Richtung der zukünftigen Entwicklung.

Denn Ziel der Tagung muss es sein, Optionen zur Gestaltung der Landschaft und des ländlichen Raums aufzuzeigen, so daß Bürgerinnen und Bürger weiterhin hier gern wohnen und tätig sind.


Die Veranstaltung ist erfolgreich verlaufen und wir möchten uns bei allen Teilnehmern und Referenten bedanken. Hier finden Sie nun die Tagungsbeiträge einiger Referenten.

Prof em. Dr. Dr. h.c. W. Haber
TU München
pdfZukunft_der_Landschaft_und_des_laendlichen_Raumes_Haber.pdf3.6 MB

Prof. Dr. U. Steinhardt
HNE Eberswalde
pdfWas_ist_Landschaft_im_Osten_Deutschlands_Steinhardt.pdf3.4 MB

Dr. S. Kröhnert
Berlin Inst. f. Bevölkerung und Entwicklung
pdfDemographischer_Wandel_im_laendlichen Raum_Kroehnert.pdf940.04 KB

Dr. A. Lüttger
PIK Potsdam
pdfDer_Einfluss_der_Klimaveraenderung_Luettger.pdf3.71 MB

Dr. U. Stachow
ZALF
pdfLandschaft_landwirtschaftliche_Produktion_und_biologische_Vielfalt_Stachow.pdf4.78 MB

Prof. Dr. K. Müller
ZALF, Inst. f. Sozioökonomie
pdfKonfliktlinien_der_Landschaftsentwicklung_Mueller,Matzdorf,Knierim.pdf3.11 MB

D. Dombrowski
MdL Brandenburg

Prof. Dr. R. Mosandl
TU München, Waldbau

Tagung 01.09.2012

Stiftung August Bier

für Ökologie und Medizin


Zukunft der Landschaft
und des
ländlichen Raums

 (unter besonderer Berücksichtigung

der östlichen Bundesländer)

 

am 1.September 2012
in Sauen,
Kulturscheune, Zum Anger 15

zum Flyer mit dem Programmablauf






Jahrbuch Naturpark

Einmal im Jahr erscheint ein Artikel der Stiftung August Bier im Jahrbuch des Naturparks Dahme-Heidsee.
Hier gelangen Sie zu den Artikeln:

Jahrbuch 2012

Jahrbuch

Einmal im Jahr erscheint ein Artikel der Stiftung August Bier im Jahrbuch des Naturparks Dahme-Heidsee.
Hier gelangen Sie zu den Artikel:

Jahrbuch 2012

Jahrrestagung 2011

150ster Geburtstag von August Bier

- ein zweitägiges Gedenken -

11. und 12. September 2011 

Das zweitägige Gedenken an August Bier in Sauen (Sonntag) und Berlin (Montag) wird gemeinsam gestaltet von der „Deutschen Gesellschaft für Chirurgie“, der „Deutschen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin“, der „Berliner Medizinischen Gesellschaft“, dem „Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde“ und der „Stiftung August Bier für Ökologie und Medizin“.

Wer kennt heute noch August Bier? Sind seine ärztlichen Erkenntnisse, seine philosophische Denkweise und seine forstlichen Leistungen heute noch bedeutend für unser Tun und Denken?
Auf der diesjährigen Tagung sollen aber gerade diese Fragen behandelt, beantwortet und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Der sonntägliche Teil in Sauen (11. September 2011) widmet sich ganz Biers heraklitischem Experiment, nämlich der Frage, wie reagiert ein komplexes biologisches System, hier eine märkische Kiefernheide, auf den Aphorismus des Heraklit (540–480 v. Chr.): „Gegensätze fügen sich zur Harmonie“. A. Bier hat das umgesetzt, indem er im Wald bewusst Gegensätze schuf: „Tiefwurzler neben Flachwurzler, Laub- neben Nadelbäume, Sträucher neben Bäume, Stickstoffbildner neben Stickstofftilger“ Dieses Waldexperiment wird in Vorträgen rückblickend wie in die Zukunft projiziert betrachtet.

Aber einen Wald muss man erleben! Dazu geben wir Gelegenheit während der Exkursion durch den Sauener Wald.


Die Veranstaltung am Montag in Berlin (12. September 2011) wird Biers medizinisches Wirken und seine philosophischen Ideen beleuchten.
Seine ganzheitliche Betrachtungsweise der Medizin wird schon durch seine ganz unterschiedlichen Erkenntnisse in der Chirurgie, Anästhesie und Allgemeinmedizin erkenntlich. Basis für Biers weit gefächertes Schaffen und Wirken ist seine humanistische Erziehung und eine meist teleologisch
betrachtete  Naturphilosophie gewesen.


Zum Programmführer der Veranstaltung in Sauen und Berlin: LINK

 


Sauen 11.September 2011

Die Veranstaltung ist erfolgreich verlaufen und wir möchten uns bei allen Teilnehmern und Referenten bedanken. Hier finden Sie nun die Tagungsbeiträge einiger Referenten.

Bergmann

Vortrag Bergmann


Dr. habil. Mathias Noack 

Vortrag Dr. habil. Mathias Noack


Müller

Vortrag Müller


Reinhardt Mosandel

 Vortrag Reinhardt Mosandel


 M. Goerig

Vortrag M. Goerig


am 24. u. 25. November 2011
in Bad Arolsen und Korbach

Neben der Veranstaltungsreihe in Sauen und Berlin wird es Ende November auch in Korbach und Bad Arolsen Ehrentage anlässlich des 150sten Geburtstages August Biers geben. Das Programm finden Sie HIER.

Unterkategorien